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Studivz nachrichten herunterladen

Ob es das Studiverzeichnis dann noch gibt? wannstirbtstudivz.net sagte den endgültigen Tod der Seite für 2013 voraus. Doch sie hält sich. Sie ist quasi die Telefonzelle des Internets. Noch existent, aber nicht genutzt. Wobei eine Telefonzelle noch das Handy ersetzen kann, wenn der Akku leer ist. Sollte Facebook nicht erreichbar sein oder WhatsApp ausfallen, StudiVZ taugt selbst dann nicht als Rückfallebene. In February 2012, the German newspaper Süddeutsche Zeitung reported that the VZ networks have experienced a decline in total page views by 80%. Hence, only 5.9 million of the 16 million members were active in October 2011.[6] Ein Besuch auf studivz.net jetzt, gut zehn Jahre nach dem Hype, zeigt zumindest: Die Seite lebt noch. Wobei “leben” möglicherweise der falsche Begriff ist, denn er suggeriert, dass noch irgendetwas passiert. Sagen wir einfach: Es gibt die Seite noch. Der Betreiber sprach zuletzt von rund 40.000 Besuchern am Tag (Facebook hat zurzeit über 20 Millionen deutsche Besucher täglich).

Meine Kontakte gehören aber offenbar nicht zu den Besuchern. Letztmalig hat eine Bekannte ihr Profil im Jahr 2012 aktualisiert, sehe ich unter “Meine Freunde”. Danach hat niemand von ihnen mehr seine Seite angerührt. Konservierte Selbstdarstellung. StudiVZ tried to add onto its private profile and group functions by adding Buschfunk (= bush radio) in 2009. [10] It resembles a mixture of the Twitter feed and the Facebook Newsfeed, showing friends’ updates and news. Ich gucke mich weiter um: Der Chat, der hier “Plauderkasten” heißt: leer. Mein Veranstaltungskalender: leer. Mein Posteingang: Gut gefüllt. Eine der letzten Nachrichten kam 2010 von “gelöschte Person”: “Wir sollten mal wieder einen Kaffee trinken.” Wer diese “gelöschte Person” ist, lässt sich nicht rekonstruieren. In der StudiVZ-Mailbox sind viele Nachrichten von “gelöschten Personen”.

Ein nicht gelöschter StudiVZ-Account ist eine unbezahlbare Zeitkapsel. Seit Jahren liegt das Soziale Netzwerk in der Internet-Mottenkiste und staubt vor sich hin. So sehr, dass viele es für längst tot halten. Im November 2005 hatten die Studenten Ehssan Dariani und Dennis Bemmann das Portal entwickelt. Die erste Version sah dem US-Original durchaus ähnlich – nur war es rosarot statt blau. Dariani sorgte bald mit Skandälchen für Schlagzeilen (Freunden schickte er eine Geburtstagseinladung im Stil des Nazi-Propaganda-Organs „Völkischer Beobachter“) und das VZ sorgte mit Datenschutzproblemen für Ärger. Erst änderten die Portalmacher einfach die AGB, dann tauchten Sicherheitslücken auf: Nutzer konnten Daten von anderen Nutzern abrufen, ohne mit ihnen befreundet zu sein. StudiVZ provides several features for its members. Students are able to keep and maintain a personal page containing information about their name, age, study subjects, interests, courses and group memberships within StudiVZ. They have the option to upload photographs on their personal pages.

Through the search function, former classmates, fellow students, learning partners or people with the same interests can be found. The latter are often organized in groups within StudiVZ. These groups have their own pages and a discussion forum open to group members. Additionally, StudiVZ provides a private messaging service for its members, including a birthday reminder for people on their friends list. Rund 17 Millionen aktive Mitglieder zählte StudiVZ einst, inzwischen hat Facebook dem deutschen sozialen Netzwerk den Rang abgelaufen. Aber StudiVZ existiert weiter – und gibt ein trauriges Bild ab. Ein Anruf bei “Poolworks”: Bevor die Frage “Was haben Sie mit StudiVZ vor?” gestellt werden kann, gibt es schon die Antwort von der Telekom-Dame: “Kein Anschluss unter dieser Nummer.” Eine E-Mail bleibt unbeantwortet.